Gebäudetrends 2021: So wird digitale Technik unser Leben verbessern

Bald ist es schon wieder soweit: Das Jahr geht vorbei und wir starten in ein neues. Wie alle anderen Wirtschaftszweige ist auch die Immobilienbranche dieses Jahr besonders durch die Covid-19-Pandemie geprägt. Doch trotz großer Auswirkungen auf uns alle gibt es für das neue Jahr eine Fülle an Innovationen und Trends, die zukunftsweisend sein werden. Daher ist es wichtig, sich früh mit diesen Trends zu beschäftigen und sie gegebenenfalls zu implementieren, sodass man bereit für die Zukunft ist.

 

1. Vernetztes Gebäude

Digitale Gebäudetechnologie zu verwenden ist gut, aber sie muss intelligent eingesetzt werden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Dazu ist es sinnvoll, diese Sensoren und Aktoren miteinander zu verknüpfen. In einem Gebäude sollten nicht nur einzelne Prozesse digitalisiert werden, sondern es muss ein erweiterbares digitales Ökosystem geschaffen werden, um stetige Komfort- und Effizienzsteigerung zu gewährleisten. Mit Unterstützung neuer Technologien wie 5G und WiFi 6 wird es möglich, noch schneller und reibungsloser innerhalb des Gebäudes zu kommunizieren, was das Erlebnis für Nutzer noch weiter verbessert.

 

2. Analyse

Der wichtigste Schritt, um Kunden zufriedenzustellen, ist sie zu verstehen. Dabei kann besonders die Analyse von Daten helfen: Welche Räume sind überbelegt und warum sind andere häufig leer? Wo verbringen die Leute viel Zeit? Jedoch ist es wichtig, die Daten anonymisiert zu sammeln und auszuwerten, um DSGVO-konform zu sein. Doch auch offener Austausch mit Kunden und Mietern ist sehr wichtig, um besten Service zu gewährleisten. Durch Feedback von Kunden lassen sich Probleme besser erkennen und intelligente Lösungen finden – davon profitieren im Endeffekt alle Seiten.

 

3. Predictive Maintenance

Technisches Versagen ist nicht nur nervig, sondern kann im Extremfall auch sehr hohe Kosten verursachen. Deshalb ist es für einen optimalen Gebäudebetrieb notwendig, über den Zustand der Technik Bescheid zu wissen. Mithilfe von Smart Building Technologie lässt sich die eingesetzte Technik überwachen, sodass man Fehlfunktionen schneller erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen kann: Fällt in einem Raum das Licht aus, wird der Hausmeister informiert und bei einem Rohrbruch stellt das Haus das Wasser ab, damit keine weiteren Schäden entstehen. Die Vorteile, die das smarte und digitale Facility Management heute bietet, scheinen von großer Bedeutung zu sein.

 

4. Coliving

Viele junge Menschen, besonders Young Professionals, wollen sich in einem produktiven Umfeld befinden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Genau dieses Umfeld können Coliving Angebote schaffen: Arbeiten und Wohnen zusammen mit ähnlichen Leuten. Um den Ansprüchen der – aus überwiegend Digital Natives bestehenden – Zielgruppe gerecht zu werden, sollte digitale Technik zur Anwendung kommen, die ihre Probleme optimal lösen kann: Missverständnisse über die Nutzung von Meeting- und Freizeiträumen kann man vermeiden, indem man diese einfach per App mietet. Zusatzangebote wie beispielsweise Lagerflächen im Keller, die sich individuell und flexibel online buchen lassen, steigern die Attraktivität des Objektes erheblich.

 

5. Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist in unserer Zeit schon ein großes Thema und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Gebäude spielen beim Klimaschutz eine nicht zu unterschätzende Rolle: Inklusive direkter und indirekter Emissionen sind sie für bis zu 30 Prozent der deutschen Treibhausgase verantwortlich. Daher ist es – langfristig gedacht – unerlässlich, mit Ressourcen in Gebäuden effizient umzugehen. Für minimalen Verbrauch an Wasser, Strom, Gas und Fernwärme empfiehlt es sich – neben Faktoren wie starker Dämmung – auch auf ein intelligentes Gebäudemanagement zu setzen. Mit Smart Metering können Daten erfasst und abgerechnet werden und durch Einbindung von digitalem Energiemanagement lassen sich laut verschiedenen Analysen Einsparungen von circa 30 Prozent erreichen.

 

6. Hygiene

Da uns die Corona-Pandemie sicher noch einige Zeit beschäftigt, ist es nun wichtig, mittelfristige Lösungen zu finden, um die Gesundheit aller auch in Gebäuden zu schützen. Dazu zählt unter anderem eine sehr gute Belüftung von Räumen, was besonders effizient mit digitaler Gebäudetechnik umgesetzt werden kann: Bei schlechter Belüftung kann sich das Gebäude automatisch selbst regeln, sodass Energieverschwendung durch offene Fenster im Winter kein Problem ist.

 

Der Wandel von Gebäuden in unserer Zeit

Viele neue Trends in der Gebäudewelt deuten darauf hin, dass wir Gebäude in der Zukunft anders begreifen werden, als wir es heute tun. Sie sind nicht nur starre Betonklötze in unseren Städten, sondern stecken voller Potenziale, all unsere Leben produktiver, komfortabler und intelligenter zu gestalten. Durch Corona wird uns klar, dass wir vieles auch von zu Hause aus machen können. Aber uns fällt sicher noch viel mehr ein, was wir eben nicht zu Hause machen können. Deshalb müssen wir Gebäude als Orte der Begegnung verstehen, die uns echte Mehrwerte bieten können. 

 

Wir bei Sensorberg fokussieren uns eben darauf: Gebäude neu begreifen. Durch unsere Smart Spaces Lösungen transformieren wir Betonbauten zu lebendigen Räumen, die Menschen das optimale Umfeld für jeden Anlass bieten. Ob erhöhter Komfort beim Wohnen, gesteigerte Produktivität beim Arbeiten oder gesteigerte Effizienz für alle Räumlichkeiten – mit unserem digitalen Ökosystem rund um die Immobilie können sich die Menschen auf das konzentrieren, was wirklich zählt.