Gibt es noch Personal im Gebäude der Zukunft?

Die wahrscheinlich größte Auswirkung der Digitalisierung ist, dass viele Aufgaben, die vorher von Menschen ausgeführt wurden, von Computern übernommen werden. Dadurch können Unternehmen viel Geld sparen und ihre Ressourcen effizienter einsetzen. Auf der Kehrseite verlieren aber natürlich auch viele Menschen ihren Arbeitsplatz. 

In einer rasant steigenden Zahl an Gebäuden kommt digitale Technik zum Einsatz und übernimmt zentrale, operative Aufgaben. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Leute, die diese Gebäude nutzen, betreiben und dort beschäftigt sind? 

 

 

„Unmanned“ als großer Trend 

Neben Kauf- oder Mietkosten ist die menschliche Arbeitskraft in der Regel der größte Kostenfaktor für Betreiber von Räumlichkeiten. Daher ist einer der einflussreichsten Entwicklungen in der Immobilienbranche der Betrieb von „unmanned“, sprich unbemannten Einrichtungen. Dies ermöglicht einen vollständig automatisierten Betrieb. 

Gerade Unmanned Self-Storage ist einer der Sektoren, der das stärkste Wachstum verzeichnet.  

 

 

Was wird digitalisiert? 

In der Regel lassen sich repetitive Aufgaben am einfachsten digitalisieren. Dazu zählen beispielsweise Nutzermanagement, Schlüsselverwaltung und weitere administrative Aufgaben. Gegebenenfalls kann auch auf Hausmeister- und Sicherheitsdienste verzichtet werden. Dafür gibt es allerdings kein One-Size-Fits-All-Modell, es kommt immer auf den Einzelfall an. 

 

 

Viele Kunden suchen den menschlichen Kontakt 

Eines lässt sich allerdings festhalten: Nur weil Computer Aufgaben übernehmen, können sie keinen menschlichen Kontakt ersetzen. Gerade in Büros oder Coworking Spaces freuen sich die meisten Nutzer über einen Ansprechpartner vor Ort. Ein erfolgreiches Beispiel für den Mix aus menschlich und digital ist Unicorn.Workspaces, dessen Nutzer- und Schlüsselmanagement automatisiert erfolgt. In den Spaces vor Ort ist ein Barista, der Kunden mit Kaffee versorgt, aber auch bei allen weiteren Fragen zur Seite steht. 

 

 

Wie verändert sich der Personalbedarf? 

Des Weiteren muss der Einsatz von Smart Building Lösungen überlegt sein. Dazu bedarf es menschlicher Expertise bei der Planung, Umsetzung und Wartung der Technik. Dadurch wächst in der Immobilienbranche der Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften. Insbesondere Softwareentwickler, Elektriker und Facility Manager werden in der Zukunft stärker gesucht werden. Für das bisherige Personal in Gebäuden werden viele Prozesse vereinfacht, da Ihre Arbeit Hand in Hand mit der Technologie geht. Dadurch können sie sich darauf fokussieren, Probleme zu lösen und den Kunden zu helfen. 

 

 

Intelligente Gebäude als Motor der Veränderung 

Digitalisierung sorgt in der Zukunft, aber auch heute schon dafür, dass einfache, monotone Aufgaben automatisiert werden. Bereits heute werden mit großem Erfolg voll automatisierte Self-Storage Lagerhäuser betrieben, in anderen Industrien kommt, ist jedoch oft die richtige Kombination von digital und persönlich die beste Lösung. Die Menschen, die in Gebäuden arbeiten, können sich ganz auf zwischenmenschliche Tätigkeiten konzentrieren. Dadurch profitieren in erster Linie die Kunden durch mehr Komfort, dank effizienterer Prozesse auch die betreibenden Unternehmen. Sensorberg hilft Gebäudebetreibern mit intelligenten Lösungen dabei, Prozesse zu digitalisieren und optimieren, sodass sich die Menschen auf das konzentrieren können, was wirklich zählt.