Smart Building Ökosystem – Zukunftssichere Lösungen für Gebäude

Smart Building Systeme kommen mittlerweile in den verschiedensten Gebäudetypen zum Einsatz. Da jeder Anwendungsfall individuelle Ansprüche an die Technologie hat, gibt es auch eine ganze Reihe an Anbietern von Soft- und Hardware zur Gebäudeautomation. Um auf möglichst viele Lösungen zugreifen zu können, kann ein Smart Building System mit offenen Schnittstellen entwickelt werden, sodass sich weitere Anwendungen integrieren lassen. 

Durch die stets erweiterbare Technik können Gebäudebetreiber einfach neue Lösungen ausprobieren und integrieren, aber auch Umnutzung vereinfachen sowie verschiedene Gebäudetypen managen. Doch welche Komponenten braucht ein Smart Building Ökosystem und was muss bei der Umsetzung beachtet werden?

 

 

Smart Building – Funktion und Eigenschaften

Dazu gibt es keine einheitliche Definition. Meistens wird ein Gebäude dann ein Smart Building genannt, wenn es operative Prozesse gibt, die automatisiert und zentral steuerbar sind. Dabei ist es wichtig, Smart Building von Smart Home abzugrenzen. Während Letzteres die Automation von Prozessen im Eigenheim oder der Wohnung beschreibt, bezieht sich Ersteres auf die effizientere Gestaltung von Prozessen im gesamten Gebäude, unabhängig von der Nutzung.

 

 

Effizienz durch Gebäudeautomation

Besonders bei Gebäuden, in denen viele administrative Prozesse mit dem Nutzermanagement zusammenhängen, können digitale Gebäudelösungen Zeit und Kosten sparen. Ein großer Kostenpunkt für Gebäudebetreiber ist dabei oft die Schlüsselverwaltung. Beispielsweise können Nutzerdaten DSGVO-konform in einer Software zur Nutzerverwaltung aufgenommen, gespeichert und verarbeitet werden, sodass der typische “Papierkram” wegfällt. Mit einer Schnittstelle für digitale Zutrittskontrolle können dann die meisten Prozesse rund um das On- und Offboarding der Nutzer sowie Zugangsmanagement automatisiert werden.

 

 

Nutzerzufriedenheit steigern durch erhöhten Komfort

Digitale Gebäudelösungen bieten natürlich nicht nur den Betreibern der Räumlichkeiten Vorteile, sondern sind auch für die Nutzer bzw. Bewohner sehr praktisch. Neben Zeitersparnissen durch automatisierte Prozesse ist der gesteigerte Komfort eines der Hauptargumente, sich für einen Space, der mit intelligenter Technik ausgestattet ist, zu entscheiden. Viele Mieter sind bereit, mehr Geld für ihre Wohnung zu bezahlen, wenn diese mit Smart Home Technologie ausgestattet ist. Diese lässt sich auch beliebig auf die Wünsche der Bewohner anpassen. Aber auch in Büro- und Coworkingräumen legen viele Nutzer Wert auf eine moderne Ausstattung, um ein fortschrittliches Image der eigenen Firma zu unterstreichen. Gerade digital steuerbare Lichter und Rollläden, aber auch Heizung und Lüftung sind beliebte Anwendungsfälle dafür.

 

 

Auch die Umwelt profitiert!

Umfasst die Smart Building Lösung auch digitales HVAC, so kann neben den Einsparungen für die manuelle Konfiguration auch eine Effizienzsteigerung erreicht werden. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt! In Gebäuden mit mehreren Nutzern, wie großen Office-Gebäude oder Wohnkomplexen, können dabei Smart Metering Lösungen integriert werden, die Wasser-, Strom- und Wärmeverbrauch messen und dabei automatisch Abrechnungen verschicken. Den Mietern kann ihr Ressourcenverbrauch per App live angezeigt werden, sodass sie ihr Verhalten zugunsten der Umwelt optimieren können. 

 

 

Erweiterungen & Integrationen

Der große Vorteil erweiterbarer Gebäudetechnik ist, dass man problemlos einen ersten Anwendungsfall im Gebäude digitalisieren und bei Erfolg Schritt für Schritt neue Technologien integrieren kann. Das spart bei der Erstinstallation viel Geld und gibt Betreibern die Möglichkeit, sich stets nach besseren Lösungen umzuschauen. Dabei gilt es darauf zu achten, dass die Lösungen untereinander kompatibel sind – besser ist sogar, wenn alle sich in eine Plattform integrieren lassen, sodass sich alle Prozesse zentral überwachen und steuern lassen. Außerdem können Betreiber auch in der Zukunft neueste Technologien, die noch nicht auf dem Markt sind, in dem System nutzen. Sollte sich eine Lösung von Haus aus nicht in die bestehende Plattform eingliedern, so lässt sich diese meist kostengünstig selbst integrieren, da viele Smart Building Provider offene Schnittstellen zur Erweiterung des Ökosystems zur Verfügung stellen.

 

 

Das Ökosystem für jeden Gebäudetyp

Sensorberg setzt auf Kooperation mit anderen Anbietern digitaler Gebäudetechnik – so kann ein Ökosystem an Lösungen geschaffen werden, das für jeden Gebäudetyp die richtigen Prozesse vereinfachen kann. Als Startpunkt für die Digitalisierung wird dabei die Zutrittskontrolle gewählt, da dort in fast jedem Gebäude große Einsparungen erzielt werden können. Ausgehend davon können beliebig Lösungen integriert werden, sodass jeder Gebäudetyp mit allen IoT-Komponenten aus einer zentralen Plattform steuerbar ist.

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