Wird die Multi-Use Entwicklung in der Self-Storage Branche ihr goldener Schatz sein?

Self- Storages sind nicht mehr nur in Gewerbegebieten zu finden, sondern erfahren auch in leerstehenden Einzelhandelsflächen und in Wohnsiedlungen immer mehr an Beliebtheit. Aber sind gemischt genutzte Selfstorage-Anlagen ein sicherer Schritt nach vorn für die Branche?

 

 Self-Storage - ein altes Konzept in neuer Auflage 

Die Self-Storage Industrie ist eine der schnellst wachsenden Branchen der letzten Jahre. Doch wie ist die Idee der Selbstlagerung eigentlich entstanden? 

Es gibt verschieden Theorien über die Anfänge von Self-Storage. Von einer Legende eines Mannes Namens Xiang Lau, der gerne Dinge sammelte und von seiner Frau aufgefordert wurde, diese woanders zu Lagern, über die Theorie, dass die ersten Self-Storages im römischen Reich erfunden wurden, bis hin zu der Theorie, dass währen des britischen Imperiums Reisende und Kaufmänner ihre Wertgegenstände in Lagerräumen der Bank ließen, während sie auf See waren. All diese Theorien sind sehr spannend, können jedoch leider kaum durch Quellen belegt werden. Die ersten Self-Storages wie wir sie heute kennen wurden erst in den 1960er Jahren in Amerika durch die Brüder Bekins, die heute noch als Umzugsunternehmen existieren, erfolgreich.  

 

According to Mordor Intelligence Research, the valuation of the self-storage market reached $87.65 billion USD in 2019. By 2025, that valuation is expected to grow to $115.62 billion. This puts the compound annual growth rate (CAGR) at 134.79% over the forecast period of 2020-2025. 

- Forbes Magazine 

 

Shared Economy: Das Zusammenspiel von Self Storage und Co Working 

Der Erfolg der Self-Storage Branche beschränkt sich heutzutage nicht mehr nur auf Amerika, sondern hat sich im Laufe der Zeit als eine international und global erfolgreiche Branche etabliert. So wie sich jedoch die Geschichte von Self-Storage verändert, so ändert sich auch die Entwicklung der Lager Branche. Self-Storages sind nicht mehr nur außerhalb der Städte und schwer erreichbar. Obwohl die Mieten beispielsweise in Amerika in den letzten Monaten Pandemie bedingt laut New York Times um ca. 4,3 Prozent zu sinken begonnen haben und das Wachstum der Self-Storage-Branche behindert hat, ist ein neuer Trend in der Self-Storage Brache entstanden. Immer häufiger kommt es zu Fusionierungen zwischen Self-Storages und Co-Working Spaces. So wie Self-Storages haben auch Büros unter den Umständen der Pandemie gelitten. Ein Resultat daraus, mehr Home-Office und Co Working Spaces. Dies schafft den Vorteil für die Self-Storage Branche von der Pandemie zu profitieren. Oft haben Co- Working Spaces jedoch keine persönliche Ausgestaltung der Arbeitsplätze. Dies führt zu einer Problematik, die alle Coworking-Spaces vereint: Für Archive ist in aller Regel kein zusätzlicher Platz vorhanden. Einige Anbieter stellen zwar Extraräume zur Materiallagerung zur Verfügung, dieser Platz ist aber begrenzt. Wer also nicht gänzlich auf Papier und Akten verzichten kann wie Künstler, Modeschöpfer, Architekten usw. - verwenden für ihre Arbeit alle möglichen Materialien und Ausrüstungen dem fehlt im Coworking-Space nicht selten eine entscheidende Ressource: Lagerraum. 

  

Mehrzweckentwicklung im Bereich der Lagerung 

Die Self-Storage Branche fusioniert nicht exklusiv mit Co-Working-Spaces, sondern entwickelt sich tendenziell in Richtung multi use developement. Diese Enwticklung in Richtung gemischte Nutzung von Lagerräumen wird auch Self- Storage der fünften Generation genannt. Darunter fallen Zusammenführungen von Self-Storages mit: 

 

  • Fast-Food-Ketten: Der Betreiber MyPlace hat sich mit einem benachbarten KFC zusammengeschlossen. Im Vereinigten Königreich sind Starbucks Drive-Thru und der Betreiber StorageGiant in Cardiff und Bristol in ähnlicher Weise aufgestellt. 

 

  • Light Industrial: Beispiele sind Unternehmen, die Fliesen- und Steinböden, Möbel usw. verkaufen, herstellen und lagern. Diese Nutzungen sind in der Regel weniger auf den Einzelhandel ausgerichtet und benötigen mehr Platz für ihren Betrieb. Diese Unterkategorie wird oft als "Flex-Tech" bezeichnet, da sie eine Vielzahl von Nutzungen zulässt. Eine weitere Unterkategorie sind Autowaschanlagen mit Selbstbedienung, die immer beliebter werden. 

 

  • Wohngebäude: Diese Nutzung ist heute weniger verbreitet, wird aber immer beliebter, da die Grundstücke in dicht bebauten Gebieten immer knapper werden. Wohnungen und sogar Eigentumswohnungen werden als Bestandteil von Selfstorage-Projekten mit gemischter Nutzung geplant und gebaut. 

 

  • Parkhäuser: Obwohl sie sich keiner bestimmten Kategorie zuordnen lassen, können Parkhäuser in dichten städtischen Gebieten, in denen jede Art von Platz knapp ist, gemeinsam mit Selfstorage-Projekten genutzt werden. 

 

Das Lagerhaus erreicht heute mit seiner fünften Generation einen Höhepunkt. Die Self-Storage Branche könnte sich so als bullet-proof etablieren.  

 

“Apartment managers are overwhelmed with deliveries (Amazon boxes and Instacart groceries). Storage facilities provide a secure delivery outlet and are open 24 hours, equipped with dozens of video surveillance cameras, and key-fob access.”- Bill Leitner is CEO of Leitbox Storage Partners. 

 

Die Vorteile der Digitalisierung für die Shared Economy 

Heutzutage bieten viele Self-Storage Standorte, nicht nur einfache Lagerräume, sondern außerdem eine Fusion aus Self-Storage und Co-Working Spaces mit hochmodernen Dienstleistungen, wie computergesteuerte Eingangstore und klimatisierte Einheiten. Sensorbergs Technologie deckt dabei beide Use Cases- sowohl Technologie für Co-Working als auch für Self-Storage-ab. Somit müssen nicht viele Anbieter gesucht werden, um jeden Use-Case abzudecken. Der Einsatz intelligenter Technik trägt dazu bei, Zeit-, Energie- und Kosteneffizienz zu gewährleisten, sorgt aber auch für Sicherheit, denn Sensorberg Zutrittskontrollsysteme zeichnen sich durch maximale Zuverlässigkeit dank eines dreistufigen Sicherheitssystems aus - das heißt, sie arbeiten offline und sind somit gegen Ausfälle geschützt.

Besonders die Fusion von Self Storage und Co Working als gemischtes Geschäft Modelle ist mit uns möglich, da wir offen für verschieden Assets sind. Mit Sensorberg kann man schon heute digitalisieren und in die Zukunft investieren. Ein Beispiel ist MyBox und Space Plus in Deutschland oder das Gebäude Kimba K21 in Österreich, das auch sowohl Büro- als auch Lagerflächen (STORE ROOM) bietet. Diese drei Kunden von uns haben alle eine Sache gemeinsam: Sie bieten abgesehen von Lagerräumen auch Co-Working Spaces und Flexoffices  an.