Der Erlebnisfaktor in Gebäuden wird sehr stark zunehmen

Startup Valley - GründerTalk mit Michael von Roeder 

Sensorberg digitalisiert Gebäude und macht leblose Betonkörper so zu digitalen Erlebniswelten

Stellen Sie sich und das Startup Sensorberg doch kurz unseren Lesern vor!

Michael von Roeder: Sensorberg digitalisiert Gebäude und macht leblose Betonkörper so zu digitalen Erlebniswelten. Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas abstrakt, ist aber genau der Punkt. Immobilien bestehen heute noch immer vornehmlich aus analogen Räumen, in denen wir leben und arbeiten – mehr aber auch nicht. Bislang findet kaum Interaktion mit den Gebäuden statt. Der digitale, schlüssellose Zugang wird oft als Innovation gepriesen, ist tatsächlich aber nur ein minimaler Aspekt dessen, was möglich ist. In Gebäuden steckt ein riesiges Potenzial. Durch die Digitalisierung können sie unser Leben und unsere Arbeit deutlich erleichtern und mehr noch: sogar ein echtes Erlebnis daraus machen. Genau dieses Potenzial wollen wir bei Sensorberg endlich für den Menschen nutzbar machen. Dafür bin ich vor anderthalb Jahren auch als CEO eingestiegen. Immobilien sollen Menschen begeistern. Und das können sie auch.

Der Erlebnisfaktor in Gebäuden wird in kurzer Zeit sehr stark zunehmen und sich um ein Vielfaches vergrößern.

Wie ist die Idee zu Sensorberg entstanden?

Michael von Roeder: Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren schon viele positive Veränderungen und Erleichterungen für den Menschen mit sich gebracht. Die Immobilienbranche ist hiervon aber in weiten Teilen noch unberührt geblieben. Eigentlich unverständlich. Vor allem in Industrienationen verbringt der Mensch heute doch einen Großteil seiner Arbeits- und Freizeit in Gebäuden. Warum sollte er diese Zeit also nicht so gestalten können, dass sie für ihn maximal komfortabel ist?

Zumal das in anderen Lebensbereichen ja auch schon der Fall ist. Flexibilität und Individualisierung sind in der heutigen Welt immer entscheidendere Aspekte – im privaten wie auch im beruflichen Kontext. Durch die Digitalisierung ist es möglich, noch näher an den Kunden heranzurücken und seine Bedürfnisse noch genauer durch entsprechende Angebote abzubilden. Via Smartphone können Nutzer längst binnen weniger Sekunden ein Auto buchen. Warum sollten sie also nicht über ihr Handy in der gleichen Zeit auch karten- oder schlüssellos ein Gebäude betreten, Aufzüge bedienen, kurzfristig Besprechungsräume buchen oder die Raumtemperatur so einstellen können, wie es für sie am angenehmsten ist? Smart-Home- oder -Office-Technologie ermöglicht genau das – auf einem sehr direkten Weg.

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Quelle: StartupValley.News